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Motorsport in China

 

 

 

 

 

 

Im vergangenen Jahr feierte die Formel 1 ihr Debüt in China. In der Sumpflandschaft Anting, eine Stunde vom Stadtkern entfernt, entstand der neue Shanghai International Circuit. Auf 5,45 Kilometer Länge konstruierte der Aachener Streckenarchitekt Hermann Tilke den anspruchsvollen Rundkurs, der sieben Links- und sieben Rechtskurven umfasst.

Der Streckenverlauf ist an die Form des chinesischen Schriftzeichens "shang" angelehnt, das übersetzt "hoch oben" bedeutet. Die längste Gerade befindet sich zwischen den Kurven 13 und 14. Dort können die Fahrer fast 1,2 Kilometer lang Vollgas geben und erreichen dabei eine Höchstgeschwindigkeit von über 330 km/h.

Ein großer Vorteil der Strecke ist ihre Multifunktionalität. Sämtliche Formel-Serien, Sport- und Tourenwagen-Rennen, Motorrad-Läufe und Markenpokale können in Schanghai ausgetragen werden. Die Architektur der Gebäude, die auf dem Streckengelände errichtet wurden, ist in hohem Maße an die chinesische Geschichte, Natur und Technologie angelehnt.

 

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